Archiv der Kategorie: Allgemein

Chicago Exkursion I Tag 06

Montag, 7.10.2013

Heute morgen gingen wir einige Blocks zu Fuß zu unserem Entwurfsgrundstück, um uns einen Überblick über die Lage und Umgebung zu verschaffen.

Danach ging es mit der Metro und dem Bus weiter zum Campus der ‚University of Chicago‘. Dort besichtigten wir die Universitäts-Bibliothek, entworfen von Helmuth Jahn, in dessen Büro wir vor einigen Tagen waren.

Außerdem schauten wir uns Frank Lloyd Wright’s ‚Robie House‘ an und erkundeten den weitläufigen Campus.

Zur Mittagszeit aßen wir einen Snack in Obama’s Lieblingsbäckerei von früher und kehrten zurück nach Downtown Chicago.

Am Nachmittag bummelten wir durch die Mall des Water Tower Place, wo wir auch ein ausgiebiges Abendessen hatten. Abends zogen wir gemeinsam los, um in Bars der ‚Division Street‘ den Tag ausklingen zu lassen.

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Mansueto Library University of Chicago – Murphy Jahn Associates

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Mansueto Library Roof Structure – Murphy Jahn Associates w/ Werner Sobek Engineering

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Views Entwurfsgrundstück und Surrounding

 

Chicago Exkursion 2013 I Tag 04

Gestern, am Samstag den 5. 10. 2013 sind wir morgens um Viertel vor 8 nach Racine aufgebrochen um die dort ansässigen Johnson Wax Headquarters zu besichtigen. Das von 1936 bis 1939 von Frank Lloyd Wright erbaute Hauptgebäude hat uns alle sehr beeindruckt. Eine nette Frau von Johnson SC führte uns herum und erklärte alles. Das heute noch futuristische Gebäude muss die Menschen in den 30er Jahren förmlich vom Hocker gehauen haben. Diese hat Llyod Wright übrigens eigens für die Firma entworfen, ebenso Bürotische und andere speziell angefertigte Möbel. Alles ist in einem ausgeklügelten Farbkonzept angelegt und auch die Belichtung durch einzigartige Glasröhrenfenster hat uns sehr beeindruckt.
Anschließend ging es weiter nach Milwaukee zum Milwaukee Art Museum von Santiago Calatrava aus dem Jahr 2001. Das direkt am Wasser platzierte Gebäude mutet schon von weitem Fisch oder Schiffsartig an. Bei unserer Ankunft waren die Sonnenschutzflügel V-förmig in den Himmel gestreckt, im Laufe unseres Aufenthalts schlossen sie sich aber. Das Museum liegt in einer Achse mit der Wisconsin Avenue und wird über eine Fußgängerbrücke erschlossen. Außer viel Platz für Ausstellung beinhaltet das Haus einen Vortragsraum, einen kleinen Shop und ein Restaurant mit Seeblick. Leider war das Wetter nicht optimal als zur Annunciation Greek Orthodox Church aufbrachen. Da die Kirche geschlossen hatte liefen wir aber nur einmal um das 1962 fertiggestellte Gotteshaus herum. Architekt war abermals Frank Lloyd Wright, der aber die Vollendung des Gebäude nicht miterlebt hat. Trotz des berühmten Entwerfers waren die meisten von uns nicht sehr angetan.
Wir brachen bald auf, da wir eine lange Rückfahrt vor uns hatten und gingen nach einem Abendessen zeitig ins Bett.

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SC Johnson Wax Company Racine – Frank Lloyd Wright 

 

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Milwaukee Art Museum – Santiago Calatrava

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Tragstruktur Milwaukee Art Museum

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Stahlplastik vor dem Milwaukee Art Museum

Chicago Exkursion 2013 I Tag 03

Unser dritter Tag in Chicago begann wie die letzten beiden mit einem langen Spaziermarsch, um die müden Knochen wieder in Bewegung zu bringen. Das Zwischenziel des Vormittags war das Büro von Helmut Jahn (ehemals Murphy Jahn/ Murphy Associates), welches am Chicago River gelegen ist. Dort bekamen wir eine hervorragende Führung, deren Highlight der Besuch des Penthouse-Geschosses war, von dem man tolle Ausblicke auf die umliegenden Gebäude im Stadtzentrum bekommt. Am späten Nachmittag besuchten wir den Millennium Park und beendeten unseren Tag auf dem Skydeck des Willis Towers, ehemals Sears Tower.

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Willis Tower – Fazlur Khan, Bruce Graham w/ SOM

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Aqua Tower – Studio Gang Associates

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Skydeck Views

CHICAGO Exkursion 2013 I Tag 02

Heute am 3.Oktober, tasteten wir uns mittels eines intensiven, sehr anschaulichen Spaziermarsch zunächst an die Stadt und ihre Hochhäuser heran. Darauf hin folgte eine lange und architektonisch geführte Bootstour auf dem Chicago River. Nach einer kurzen Verschnaufpause und Stärkung in der Mensa der ortsansässigen Roosevelt Universität starteten wir zum zweiten Teil unseres Spaziergangs durch die Stadt, der uns unter anderem an Gebäuden von Ludwig Mies van der Rohe, Harry Weese und vielen weiteren Architekturikonen vorbei führte.

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Eindrücke Bootstour – Marina Towers

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John Hancock Center – Fazlur Kahn, Bruce Graham w/ SOM

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Views Skydeck John Hancock Center

Grenoble | Part II

Exkurs. Lehmbauarchitektur

Grenoble2-1In der Fortsetzung zur Grenoble-Exkursion möchte ich Euch gerne Beispiele historischer und moderner Lehmbauten vorstellen.

Wie schon im vorangegangen Beitrag berichtet, begann unsere Lehmbau-Exkursion in der École Nationale Supérieure d’Architecture. Aufgrund der Einzigartigkeit der akademischen Ausbildung zieht der Lehrstuhl Studenten aus aller Welt an und so entstand auch eine noch immer wachsende Sammlung an internationalen Lehmen.

Im Innenraum der Armadillo box® (Solar Decathlon 2010. Europe|Madrid 4.Platz) fanden wir feine Lehmpaneele – von einem asiatischen Meister – die hervorragend das Raumklima auf Behaglichkeit regulieren.

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Später am Tag besuchten wir historische Stampflehmbauten in der Umgebung Grenobles. Besonders auffällig sind die großzügigen Dachüberstände, um vor Schlagregen und starker Witterung zu schützen. Mittels Schalungen lässt sich Stampflehm zu tragenden Wände verarbeiten. Stampft man den Lehm zu Ziegeln, werden diese nach dem Trocknen wie Mauerwerk verbaut.Grenoble2-3Der große Hofbau (o.li. und u.) ist mittlerweile mehrere Hundert Jahre alt, sehr gut erhalten und genutzt.
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Als Kontrast zu den historischen Bauten besichtigten wir einen neuen Grundschulbau, der zeigt wie Lehm auch in der modernen Zeit Einsatz finden kann in Statik, Ästhetik und Raumklima.
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Einen schönen Überblick über die Verarbeitungsmöglichkeiten des Lehms erhält man in
„Le Domaine de la Terre“
in Villefontaine – einer Mustersiedlung. Zu sehen gibt es wieder Stampflehmbauten, aber auch Lehmziegel und Leichtlehm in Ausfachungen.
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Lehmbau besitzt eine feuchteregulierende Eigenschaft, speichert Wärme gut und trägt somit zu einem behaglichen Raumklima bei. Der Nachhaltigkeitsgedanke spiegelt sich in der Ressource, dem weltweiten Vorkommen und dem geringen Primärenergiegehalt wieder.

Besonders spannend finde ich den Einsatz im Innenraum – eben wegen des Raumklimas und der Behaglichkeit. Es lohnt auf jedenfall, sich mit diesem erdnahen Baumaterial auseinanderzusetzen.

À bientôt et bonne soirée!

CHICAGO I Exkursion 2013 I Institut für Baukonstruktion 2, Universität Stuttgart

Morgen, am 02. Oktober 2013 startet im Rahmen des Entwurfs „Chicago Highrise“ unsere 8 tägige Exkursion nach Chicago – die Metropole der Hochhäuser.
Früh am Morgen des 02. Oktobers werden wir in Richtung Flughafen Frankfurt aufbrechen, um von dort den Direktflug um 10:30 Uhr (MEZ) nach Chicago O’Hare Airport zu nehmen. Nach ca. 9 Stunden Flug werde wir dann um ca. 12:30 Uhr (CST) in Chicago landen.
Wer wir sind? 7 Mitarbeiter des Instituts für Baukonstruktion 2 und 22 Studentinnen und Studenten der Architektur-Fakultät der Universität Stuttgart.
Chicago, als drittgrößte Stadt der USA sowie dessen nähere Umgebung birgt viele architektonische Highlights von Ikonen wie z.B. Ludwig Mies van der Rohe, Murphy/ Jahn, Rem Koolhaas, Skidmore, Owings & Merrill, Frank O. Gehry, Adler and Sullivan, Holabird & Roche, D.H. Burnham & Company, Frank Lloyd Wright … und sind somit für jeden Architekturstudenten eine Reise wert.

Hier noch ein kleiner Auszug aus unserem Programm:

Tag 1: Anreise
Tag 2: The Loop/ Downtown Core
Tag 3: Millenium Park/ South Shore
Tag 4: Bustour Milwaukee und Racine
Tag 5: Bustour Fransworth House und Oak Park
Tag 6: Magnificent Mile and Gold Coast/ North Side
Tag 7: Illinois Intitute of Technology/ University of Chicago
Tag 8: Rückkehr

In den kommenden 8 Tagen werden wir viele bedeutende Werke großer Meister der Architektur besuchen und kennenlernen. In diesem Blog werden wir mehr von unserer Exkursion berichten.

Grenoble | Part I

Ein kleiner Reisebericht:
Im vergangenen Sommersemester fuhren wir auf eine Exkursion nach Frankreich:
Grenoble liegt im Panorama der französischen Alpen – in der Region Rhône-Alpes.
Insgesamt blieben wir vier Tage bei bestem Wetter und nahmen ein Maximum an Sehenswertem mit.
Collage_Layout - Kopie.inddCollage_Layout - Kopie.inddDie Exkursion stand unter der großen Überschrift „Lehmarchitektur“.
Dabei besichtigten wir zunächst vor allem historische Lehmbauten aber auch moderne Realisierungen.
Collage_Layout - Kopie.inddBesonders ist zudem die Hochschule École Nationale Supérieure d’Architecture in Grenoble zu benennen. Sie besitzt mit dem Lehrstuhl CRATerre die einzigartige akademische Ausbildung zum Master „Architecture de terre“. Hier wird das Erbe der Lehmbauarchitektur an Studenten unterschiedlichster Nationalitäten weitergegeben und erforscht.
Collage_Layout - Kopie.inddDesweiteren nahm die Hochschule am Wettbewerb Solar Decathlon Europe teil und kehrte 2012 sogar mit dem ersten Preis nach Hause zurück. Den Beitrag „Armadillo Box“ (2010) konnten wir persönlich besichtigen. Den Preisträger „Canopea“ (2012) lernten wir in einem Vortrag in der Hochschule kennen.

Der letzte Tag brachte ganz neue Impressionen mit sich: Wir fuhren in die Gebirgszüge der Chartreuse und wanderten mit „großer Stille“ um das gleichnamige Mönchskloster La Grande Chartreuse.
Collage_Layout - Kopie.inddSeit 1084 leben Mönche des Kartäuserordens in diesem Kloster. Bis heute leben sie fernab äußerer Einflüsse als Einsiedler in der idyllischen Landschaft.

Fortsetzung folgt…

semesterferien

Vier Monate lang studiert, intensiv gelernt, zahlreiche Nächte durchgearbeitet und nun beginnen allmählich die entspannenden und glücklicherweise sonnigen Semesterferien.

Eine Vorschau – und gleichzeitig ein kleiner Semesterrückblick – auf kommende Beiträge zu unseren Studienprojekten zeigen wir Euch auf den zusammengewürfelten Collagen.

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Seid gespannt auf Eindrücke und Einblicke in das Leben zweier Architekturstudentinnen: Unsere Studienarbeiten, Katharinas Erlebnisberichte zu Florida und unsere architektonischen Entdeckungen auf Reisen und Exkursionen.