Archiv für den Monat: Mai 2014

minecraft reloaded

Erinnert Ihr Euch noch an das Entwerfen in Minecraft?
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Im vergangenen Wintersemester werkelten und spielten unsere Kommilitonen in der gerasterten Welt vor sich hin und schufen Hotels in Landschaften zwischen Gut und Böse.
Jetzt wurde ein kleiner studentischer Film *baucraft* veröffentlicht, der unseren Campus in dem Open-World-Spiel zeigt.

Es gibt ein großes Wiedererkennungspotenzial und man kann sich ein abstrakt-reales Bild vom Hochschulstandort in Dessau (Fachbereiche : Architektur | Design | Facility Management | Vermessungswesen) machen – inklusive Bauhaus.

Der didaktische Ansatz beim Entwerfen in Minecraft sei dabei in einer groben Abstraktion zu arbeiten.
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Viel Spaß beim Ansehen des Kurzfilms.
Ich wünsche Euch eine sonnenreiche Restwoche und größtmögliche Erfolge!

Reduce – Reuse – Recycle…

… dieser Slogan ist wohl weltweit bekannt und präsent in vielen Diskussionen rund um Nachhaltigkeit, Umwelt & Co. Er greift aber auch im Denken des Schaffens in Kunst, Kultur, Architektur, Technik und vielem mehr.
Reduce steht inhaltlich für die Verringerung von Wegwerfware, Reuse bedeutet „Weiterverwendung“ und die materielle Umwandlung findet sich im Recycle.
01Im Lehrmodul „Gestalt – Technologie – Material“ hatten wir im 3. Semester unseres Masterjahrganges die Freude kreativ und experimentell zu gestalten. Nun macht man das als Architekturstudent offenbar jedes Semester in beinahe jedem Kurs, doch dieses Mal kam die Lehre – bei Prof. A. Theurer – einher mit einer gewissen Ungezwungenheit und künstlerischen Freiheit.

Der Titel: „Zweckentfremdet“.
Das Thema: Einfach definiert mit „Verwandlung“.
Alltägliche Gegenstände – Massenware, Wegwerfartikel, unaufgeregte Gewohnheitsprodukte – sind die Hauptdarsteller. Mittels minimalistischer und serieller / rhythmischer Fügung gilt es die Ursprungsform und technische Funktion des Einzelnen zu verfremden bzw. zu ersetzen. Mehrgebilde tragen nun eine neue visuelle, ästhetische, technische oder inhaltliche Funktion.

13Der Anfang fällt schwer. Alltägliche Gegenstände sind so selbstverständlich, dass sie unsichtbar scheinen und trotz höchstem Nutzungsgrad doch nur selten im Augenmerk liegen.
Was tun? – Bewusst und mit offenen Augen das eigene Zuhause abgrasen: In jeder Schublade, jeder Kiste auf jedem Regal jeden Quadratzentimeter absuchen. Zahnbürsten drehen und wenden, Löffel stundenlang betrachten und Stifte, Tassen und Blumentöpfe stapeln! Wenn das nicht fruchtet, dann ab zum nächsten Ramschladen in die Küchenabteilung!
11Zahlreiche Produkte wurden probiert und bei einer finalen Ausstellung präsentierten sich gelungene Ergebnisse. So unterschiedlich sie in Ursprungsform sind, so verschieden sind sie auch in ihrer Umsetzung: Simpel oder komplex, philosophisch tiefgründig oder flach, dafür gewitzt oder logisch, schön und elegant oder trashig!

Aber seht selbst:
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„Möge der Haushalt Sie zu aufregenden Arrangements inspirieren.“ [Prof. A. Theurer]
Chapeau!

… Und damit wünsche Ich Euch einen feierlichen Start in den ersten, und zahlreiche kreative und produktive Stunden im restlichen Mai.
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